Einen interessanten Einblick in das Leben eines absoluten Poker Pros bietet gerade Phil Galfond. Und zu den Pokerprofis gehört er auf jeden Fall.
Mit Turniergewinnen im sechsstelligen Bereich und einem goldenen Armband aus der World Series of Poker hart er schon ein ordentliches Portfolio an Gewinnen zu verzeichnen. Berühmt geworden ist seine Online Poker Session gegen Isildur1 im März 2010, bei der er dessen Account um sage und schreibe 1,6 Millionen Dollar erleichterte.
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen könnte Phil Galfond nun aber ziemlich knapp bei Kasse sein. Das spekulieren zumindest einige Stimmen aus der Pokerszene, weil US-Amerikaner nun sein Appartement in New York verkaufen will. Dabei handelt es sich um ein absolutes Luxus-Objekt in der Lower East Side von New York. Auf stattlichen 220 Quadratmetern erstreckt sich da das stilvolle Ambiente von Phil Galfond. Das Appartement verfügt auch über eine Terrasse, die einen attraktiven Blick auf die Stadt unter dem Wohnobjekt preisgibt. Des Weiteren erstreckt sich die Wohnfläche über zwei Wohnebenen und diese ist – eines der absoluten Highlights des Appartements – mit einer Rutsche verbunden.
Befindet man sich also im oberen Stock des Appartements, kann man so mit einer kurzen Rutschpartie direkt ins Wohnzimmer kommen.Darin spiegelt sich natürlich ein gewisser Charme, der einem jungen und erfolgreichen Pokerspieler anhaftet. Eine echte Traum-Wohnung als. Die hat aber natürlich auch ihren Preis und der ist nicht klein: wenn man ein 220 Quadratmeter-Appartement in New York mit Rutsche und Terrasse bewohnen möchte, muss man Phil Galfond schon stattliche 3,99 Millionen Dollar auszahlen. Das ist der Preis, den der Spieler für diese Luxus-Herberge verlangt.
Allerdings beweist dieser Verkauf noch nicht, dass Phil Galfond aus Geldnot sein Appartement in New York abstößt. Zwar spricht zugunsten dieses Gerüchts, dass es für ihn in den Highstakes gerade nicht so gut läuft, aber wahrscheinlicher ist doch eher, dass Galfond einfach nach Kanada ziehen möchte. Dort lässt sich der Beruf des professionellen Pokerspielers deutlich leichter ausüben, als in des Staaten.
Stefan Weser

